69 Abiturientinnen und Abiturienten verlassen die Eduard-Spranger-Schule

69 junge Erwachsene haben ihr Abitur mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,5 bestanden und wurden im Kurtheater feierlich verabschiedet. Im Anschluss daran fand der Abiturball im Kursaal statt.

Mit dem Einzug der Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2022 mit musikalischer Umrahmung von Diana Yufa (Klavier und Querflöte) und Alexander Gorbatschev (Saxophon) von der Musikschule Freudenstadt wurde die offizielle Verabschiedung im Kurtheater eröffnet. Das beste Abitur mit einem Gesamtschnitt von 1,3 erreichte Anna Dölker. Sie erhielt für diese herausragende Leistung den Preis des Landrates, überreicht von Schulleiter Armin Wüstner. Sophie Schoch mit ebenfalls einem Schnitt von 1,3 erzielte das zweitbeste Abitur, mit einer etwas geringeren Punkte-zahl. Für 10 Absolventinnen und Absolventen gab es einen Preis (Notendurchschnitt von 1,7 und besser). Eine Belobigung mit einem Schnitt zwischen 1,8 und 2,2 erhielten weitere 10 Abiturientinnen und Abiturienten.

Schulleiter Armin Wüstner bekräftigte die herausfordernden Anstrengungen der letzten drei Schuljahre, vor allem mit Blick auf eine stark veränderte Unterrichtssituation. So waren die Schuljahre geprägt von Online- und Wechsel-Unterricht. Allerdings können und müssen die Absolventinnen und Absolventen auch trotz der vielen Unsicherheiten, die sich momentan in der Weltpolitik und Gesellschaft zeigen, mit ihrem erarbeiteten Wissen, ihrer sozialen Kompetenz und Empathie aus eigener Kraft Zeichen setzen und da ist er sich sicher „das werden sie auch, denn das Rüstzeug dazu haben sie sich erarbeitet.“

Frau Schwenker, Fachabteilungsleitung des Wirtschaftsgymnasiums zog eine Bilanz der letzten drei Jahre und legte dabei den Fokus auf die persönliche Entwicklung der Absolventinnen und Absolventen, die hinter den reinen Zahlen und auf dem Abiturzeugnis steckt. „Ihr kommt als Jugendliche und verlasst uns als junge Erwachsene.“ So erweist sich Disziplin und Ausdauer als der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft und diese wird von vielen Menschen, Familie und Freunde aktiv mitgestaltet.

Der mit jeweils 500€ dotierte Preis der Sparkassenstiftung für sehr gute Leistungen in den modernen Fremdsprachen und im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ging an Anna-Lena Asprion und Luca Rapp und wurde vom Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Freudenstadt Bernd Philippsen überreicht. Auch wenn die aktuelle Kommunikation durch viele Medienangebote verändert wird, legte er großen Wert darauf, dass die persönliche Kommunikation im direkten Gespräch immer die wertvollste und ehrlichste bleibt und einige Stolperfallen verhindert.

Der von Arburg gestiftete Preis Internationale Wirtschaft in Verbindung mit bilingualen Fächern ging an Anna Dölker und wurde vom Ausbildungsleiter Michael Vieth mit den Worten übergeben, dass die jungen Erwachsenen immer mit der gehörigen Portion Mut in die Zukunft gehen mögen und sich auch in vermeintlichen Rückschläge nicht das positive Denken abringen lassen sollen.

Die Jahrgangsrede des Abiturjahrgangs 2022 hielten Selin Su Rabiej und Riccardo Lemke und verwiesen auf die doch zahlreichen Aktionen der SMV, trotz Pandemie, vor allem die DKMS-Registrierungsaktion. Beide zogen ein positives Fazit: „Wir haben es geschafft! Trotz Pandemie und trotz vieler Unsicherheiten! Wir schaffen noch mehr!“

Die Tutorinnen Frau Kilgus und Frau Haßfeld, sowie die Tutoren Herr Hemper und Herr Reinhardt richteten vor der Zeugnisübergabe noch persönlicher Worte an die einzelnen Klassen und wünschten „Ihren Schützlingen“ für den weiteren Lebensweg alles Gute. Anschließend fand im Kursaal der Abiball statt, den Anna-Lena Haßfeld (Verbindungslehrerin der ESS) zusammen mit der Abiballkomitee über ganze Schuljahr hinweg vorbereitet und organisiert hat.

Im Bild oben:

Der Abiturjahrgang 2022 der Eduard-Spranger-Schule zeichnete sich auch durch eine herausragend aktive SMV aus. Hierfür erhielten Selin Su Rabiej (Dritte von links) und Riccardo Lemke (Zweiter von links) den Preis der SMV, überreicht durch Anna-Lena Haßfeld (links) und Anja Winz (rechts).