Stark und selbstsicher starten

Glänzender Einstieg in das Freudenstädter Wirtschaftsgymnasium und in das Berufskolleg I. Bereits zum dritten Mal war die Sommerschule der Eduard-Spranger-Schule ein voller Erfolg.

An der Eduard-Spranger-Schule Freudenstadt fand zum dritten Mal die Sommerschule für Schülerinnen und Schüler statt, die nach dem Abschluss eines mittleren Bildungsabschlusses nun ein neues Kapitel ihrer Schullaufbahn am Wirtschaftsgymnasium Freudenstadt oder im Kaufmännischen Berufskolleg aufschlagen. Und sicher zu starten heißt gut vorbereitet zu sein.

Unter dem Motto „stark und selbstsicher starten“ erhielten in dieser Woche 30 Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Schulleben der Eduard-Spranger-Schule, in das große Gebäude, die Räume, die Lehrkräfte und natürlich auch in die Bildungspläne und Anforderungen des Wirtschaftsgymnasiums und des Berufskollegs.

Um sicher zu starten und Start- und Versagensängste, die den Erfolg gefährden, zu minimieren, wurden wichtige Inhalte in Mathe und Englisch gefestigt, die Kreativität in Theaterpädagogik gefördert und das alles mit einem Erlebnisprogramm abgerundet. Mit Lifekinetik, Teambuilding, Musikschulung und Lernmethoden wurde den Schülerinnen und Schülern gezeigt, dass Schule an der Eduard-Spranger-Schule keine bloße Stoffvermittlung und stures Pauken ist. Gerade zu Zeiten der Pandemie ist dies genau richtig. Unterricht ist mehr als der Erwerb eines Zeugnisses der Allgemeinen Hochschulreife oder der Studierfähigkeit. Der Anspruch der Sommerschulverantwortlichen und der gesamten Schule ist weit höher. Entwicklungspotentiale der Schülerinnen und Schüler sollen voll ausgeschöpft werden und dabei soll auch Freude und Teamgeist entstehen. Ebenso wie die Lust und die tatsächliche Kompetenz für eine eigenverantwortete Berufswahl.

Und tatsächlich: mit 30 Schülerinnen und Schülern war die Sommerschule ausgebucht. Wertschätzenden Besuch bekam die Sommerschule von Herrn Dr. Thilo Rose, zuständig für die kaufmännischen Schulen im Kultusministerium Baden-Württemberg, der sich vor Ort von dem Programm der Sommerschule ein Bild machte. Erfreut waren die Verantwortlichen, dass Dr. Rose ausreichend Zeit eingeplant hatte, um sich auch durch die gesamte Schule führen zu lassen, die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag bei einer Outdoor-Veranstaltung zu besuchen und auch in der Mittagspause den Freudenstädter Marktplatz und die ausgezeichnete Gastronomie am Langenwaldsee kennenzulernen.

Ein wichtiges Ziel der Sommerschule, die vom Kultusministerium großzügig gefördert wird und damit kostenlos den Schülerinnen und Schülern angeboten werden kann, ist die Stärkung des ländlichen Raumes und seiner jungen Bewohnerinnen und Bewohner. Welche Möglichkeiten gibt es bei uns und für uns in unserer näheren Umgebung? Muss man tatsächlich in die Stadt abwandern, um Lebensqualität zu haben? Sicher nicht! Um den Horizont zu erweitern und Einblicke in auch betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu bekommen, wurden die Betriebe OEST und Colordruck an einem Morgen besucht. Zudem hat die AOK das Gesundheitsmanagement in Kombination mit Fitness ergänzt.

Ungewollt erlebten die Sommerschüler noch einen Feueralarm im Beruflichen Schulzentrum. Nachdem das gesamte Rettungsteam der Polizei, der medizinischen Versorgung und natürlich der Feuerwehr tatsächlich in deutlich weniger als 5 Minuten vor Ort war, konnte festgestellt werden, welch hoher Standard an Sicherheitsvorkehrungen an den städtischen und den Landkreisschulen gewährleistet wird.

Das Sommerschulteam unter Leitung von Svenja Kilgus, Carina Schwenker und Martina Spissinger war abschließend mit dem Ablauf der einwöchigen Sommerschule sehr zufrieden. „Wir sind begeistert, welche erstaunliche Entwicklung die Schülerinnen und Schüler innerhalb dieser Woche gemacht haben. Das tolle Feedback bestätigt uns darin, uns weiterhin für das Sommerschulmodell zu engagieren und dadurch den Schülerinnen und Schülern einen tollen und selbstsicheren Start zu ermöglichen!“