Eine virtuelle Exkursion – geht das?

„Warum eigentlich nicht!“ sagte sich Englisch- und GGK-Lehrer Eric Weissmann. War letztes Jahr um etwa diese Zeit die Exkursion in das Deutsch-Amerikanische Institut (D.A.I.) in Tübingen noch möglich gewesen, machte dieses Jahr die Corona-Pandemie diesem Vorhaben einen fetten Strich durch die Rechnung. „Gerade in Zeiten des zunehmenden Antiamerikanismus, aber auch der politisch unruhigen Zeit in den USA war es mir ein besonderes Anliegen, interessierten Schüler*innen das D.A.I. vorzustellen, bietet es doch etliche Möglichkeiten zum Kennenlernen, Austausch, Networking sowie informative Veranstaltungen.“

Gesagt, getan: In einer Videokonferenz am 26. Januar wurde das D.A.I. Schritt für Schritt online erkundet. Besonderes Interesse seitens der Schüler*innen bestand an dem weiten Informationsangebot des D.A.I. rund um das Thema „Auslandsaufenthalt in den USA“. Studium, Praktikum, Au Pair? Welche Kosten kommen auf? Was sind die Visaanforderungen? Wie bewirbt man sich an einer amerikanischen Uni?

Als besonderes Schmankerl konnten die Schüler*innen danach online an der Veranstaltung mit dem Titel „Are We Still Friends? Die deutsch-amerikanische Freundschaft auf dem Prüfstand“, teilhaben. Der frühere deutsche Wirtschafts- und Außenminister Sigmar Gabriel, jetzt Vorsitzender des Atlantik Brücke e.V., und Jacob Schrot, Gründer der Initiative junger Transatlantiker, gingen diesem Thema auf den Grund. Nach Ende dieser Veranstaltung stand Eric Weissmann in der zweiten Videokonferenz für Fragen und zur Diskussion der Veranstaltung nochmals zur Verfügung. Eine etwas andere, aber spannende virtuelle Exkursion endetet mit folgendem Post von Herrn Weissmann: „Schön, dass auch die beiden Diskutanten Gabriel und Schrot nochmals die Wichtigkeit des Austausches betont haben, auf allen Ebenen, politisch wie zivil. Dafür habt ihr, denke ich, genügend Ressourcen heute kennengelernt. Jetzt liegt es an euch! Best wishes“. Die eigens dafür eingerichtete virtuelle Gruppe ist für interessierte Schüler*innen ist weiterhin online, dies soll dem unkomplizierten Austausch dienen.