Eduard-Spranger-Schule verabschiedet 128 Absolventen der kaufmännischen Berufsschule

Zur Verabschiedung der Absolventen der kaufmännischen Berufsschule der Eduard-Spranger-Schule versammelten sich Schüler, Lehrer, Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Eltern und Freunde im Multifunktionsraum des Beruflichen Schulzentrums in Freudenstadt.

Insgesamt konnten 128 Auszubildende der Ausbildungsberufe Fachpraktiker im Verkauf, Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Industriekaufmann, Kaufmann für Büromanagement und Bankkaufmann nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung ihr schulisches Abschlusszeugnis in Empfang nehmen. Für gute Leistungen erhielten 20 Auszubildende eine Belobigung. Einen Preis für herausragende Leistungen konnte 21 Mal vergeben werden. Den Preis des Landrats erhielt Hans-Jürgen Eisenbeis (Verkäuferklasse) mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,1 (siehe Bild)

Fachabteilungsleiter Studiendirektor Jochen Mareth konnte neben den Absolventen und ihren Begleitpersonen, den Vertretern der Ausbildungsbetriebe auch die jeweiligen Fachkollegen und den Schulleiter, Oberstudiendirektor Armin Wüstner, begrüßen.

Mareth erinnerte in seinen Ausführungen an die letzten zwei bzw. drei turbulenten Jahre der Ausbildung. Rückblickend hätten sich die Anstrengungen gelohnt: die Ausbildungszeit in den Betrieben, der Unterricht in der Berufsschule, die Abschlussprüfungen und die insgesamt aufgewendete Zeit. All dies führte zu mehr als ansehnlichen Ergebnissen. In diesem Zusammenhang betonte Mareth, dass der Erfolg der jetzigen Absolventen durch ihre Unterstützer in den Betrieben, den Familien und im Kollegium der Schule maßgeblich begünstigt wurde. Insbesondere dem anwesenden Teil des Kollegiums dankte er herzlich.

In Bezug auf die Absolventen ist Mareth zuversichtlich, dass sie mit diesem Abschluss einen Grundstein für ihren beruflichen Erfolg legten und in nicht allzu weiter Zukunft durch Berufserfahrung und weitere Qualifikationen Experten in ihren Fachgebieten würden.

Mareth appellierte an die Absolventen, sie sollen niemals den Mut verlieren, nach individuellen Zielen und Wünschen zu streben, auch wenn es immer neue und größere Herausforderungen gäbe, wie aktuell der Umwelt- und Klimaschutz, die wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit oder der Krieg in der Ukraine. Wichtig sei die richtige Einordnung der Sachlagen im eigenen Umfeld und in der Gesellschaft.

Mit den Worten „Eine einzelne Person kann die Welt nicht retten, aber wir alle können unseren Beitrag leisten, damit es nicht nur uns, sondern letztendlich vielen Menschen ein Stückweit besser geht“ animierte Mareth die Anwesenden, die persönliche aber auch die gesellschaftliche Zukunft zu prägen.

Im Anschluss an die kurzweilige Verabschiedung wurden die Absolventen entlassen, um diesen markanten Tag individuell und gebührend feiern zu können.