ESS verabschiedet 120 Absolvent*innen der Kaufmännischen Berufsschule

Zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen der kaufmännischen Berufsschule der Eduard-Spranger-Schule versammelten sich Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde in der Kleinsporthalle des Beruflichen Schulzentrums in Freudenstadt. Insgesamt konnten 120 Auszubildende der Ausbildungsberufe Fachpraktiker*innen im Verkauf, Verkäufer/Verkäuferinnen, Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel, Industriekauffrau/-kaufmann, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement und Bankkauffrau/-kaufmann nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung ihr schulisches Abschlusszeugnis in Empfang nehmen. Für gute Leistungen erhielten 17 Auszubildende eine Belobigung. Einen Preis für herausragende Leistungen konnte 20 Mal vergeben werden. Den Preis des Landrats erhielten Theresa Armbruster und Debora Hahn (jeweils Industriefachklasse) mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,0.

Pandemiebedingt wurden die Zeugnisse klassenweise in getrennten Veranstaltungen unter Beachtung der aktuell geltenden Regelungen überreicht. Fachabteilungsleiter Studiendirektor Jochen Mareth konnte neben den Absolventen und ihren Begleitpersonen auch die jeweiligen Fachkolleg*innen und den Schulleiter, Oberstudiendirektor Armin Wüstner, begrüßen. Mareth beglückwünschte alle Absolventen und gab ihnen auf den Weg sich jetzt neue berufliche und private Ziele zu setzen, auch wenn sie nicht immer auf geraden Wegen erreicht werden können. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Zeit der dauerhaften Einschränkungen sich nun dem Ende neige. Die Epoche der letzten 15 Monate spiele in einigen Jahren rückblickend nur noch eine untergeordnete Rolle.

Für die aktuellen Absolventen gelte die Prämisse der absoluten Vergleichbarkeit ihrer Abschlüsse, so Mareth weiter. Insbesondere zwischen den Abschlussjahrgängen dürfe nicht der Eindruck eines minderwertigen oder zweitklassigen Abschlusses entstehen. In diesem Zusammenhang fiele oft der Satz „was drauf steht muss auch drin sein“. Daher gab es in diesem besonderen und herausfordernden Abschlussjahr bewusst keine Corona bedingten Prüfungserleichterungen im Profilbereich der dualen Ausbildung.

Dem Hygienekonzept dieser Veranstaltung folgend, verließen die Absolventinnen und Absolventen im Anschluss der Zeugnisübergabe die Kleinsporthalle, um diesen Abschluss – sicherlich ein Meilenstein in Ihrer beruflichen Laufbahn – gebührend und Corona konform zu feiern.

Auf dem Bild v.l.n.r. zu sehen: Jochen Mareth (Fachabteilungsleiter), Theresa Armbruster (Preis des Landrats), Armin Wüstner (Schulleiter), Debora Hahn (Preis des Landrats), Klaus Scheffold (Klassenlehrer)