Wirtschaftsgymnasium und Internationales Wirtschaftsgymnasium

Das Wirtschaftsgymnasium ist mit ca. 430 Schülerinnen und Schülern einer der Kernbereiche der Eduard-Spranger-Schule.

Es vermittelt jene Stoffinhalte, die die Schüler auf ein Universitätsstudium oder auch für eine Tätigkeit – ohne Studium – in allen Bereichen von Wirtschaft, Verwaltung oder Dienstleistung vorbereiten. Das Wirtschaftsgymnasium an der Eduard-Spranger-Schule gibt es mit dem Profil “Wirtschaft” (WGW), seit dem Schuljahr 2012/13 zusätzlich mit dem Profil  Internationale Wirtschaft” (WGI).

Ihre Ansprechpartner/innen


Übersicht

Erziehungs- und Bildungsauftrag
Profile am Wirtschaftsgymnasium
Profil Wirtschaft
Profil Internationale Wirtschaft
Digitalisierungsoffensive
Information und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler
Aufnahmebedingungen
Aufnahmeverfahren
Auswahlverfahren
Unterricht in der Eingangsklasse
Fächer in der Jahrgangsstufe 1 und 2
Pflichtfächer
Wahlfächer
Abiturprüfung
Leitfaden Abitur
Profilfach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre/
Volks- und Betriebswirtschaftslehre

Neigungsfächer
1) Global Studies
2) Privates Vermögensmanagement
3) Wirtschaftsinformatik
4) Wirtschaftsgeografie
Profil ergänzende Fächer
1) Seminarkurs
2) Jugend gründet
Anmeldemodalitäten
Informationsveranstaltung


Der Erziehungs- und Bildungsauftrag

Das Wirtschaftsgymnasium vermittelt die Allgemeine Hochschulreife. Diese bietet uneingeschränkt die Möglichkeit, an allen deutschen Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Dualen Hochschulen sämtliche Fächer zu studieren. Auf der Grundlage einer intensiven Allgemeinbildung führt die vertiefte ökonomische Bildung die Schülerinnen und Schüler zur Studierfähigkeit und bereitet sie auf anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten und Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung vor.

Schüler, die das Wirtschaftsgymnasium nach der Jahrgangsstufe 1 verlassen, können beim Erreichen einer bestimmten Mindestqualifikation den schulischen Teil der Fachhochschulreife erhalten.

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Profile am Wirtschaftsgymnasium

An der Eduard-Spranger-Schule können Sie aus folgenden Profilen des Wirtschaftsgymnasiums wählen: Neben dem bewährten Profil „Wirtschaft“ (WGW) bieten wir seit seit 2012 das Profil „Internationale Wirtschaft“ (WGI) an.

Das Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre ist das maßgebliche Fach am Wirtschaftsgymnasium und wird vertieft unterrichtet. Es besteht aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre mit wirtschaftlichem Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre. Ziele und Inhalte dieses Faches werden von Situationen und Problemen der Volkswirtschaft und der kaufmännischen Berufswelt abgeleitet.

In der Betriebswirtschaftslehre wird vertiefend auf den ganzheitlichen Unternehmensprozess eingegangen. Dabei wird unter Zuhilfenahme von Gesetzestexten die Auswahl der  Unternehmensformen, die daraus abgeleitete Gründung sowie die sich stetig ändernde Geschäftstätigkeit hinterfragt. Die Absicherung dieses ökonomischen Unternehmenshandelns verbunden mit Finanzierungs- und Investitionsmodellen übernimmt das interne Rechnungswesen mit einer abschließenden Bewertung und Analyse im Jahresabschluss.

Die auf alle Wirtschaftssubjekte, insbesondere den Staat abzielende Volkswirtschaftslehre konzentriert sich auf das Verhalten der Marktteilnehmer unter Wettbewerbsbedingungen, die  Preisbildung bei Unternehmen, die Ziele und Konzeption der Wirtschaftspolitik in Verbindung mit den Grundsätzen der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.

In beiden Profilen stärken und ergänzen die Wahlfächer Global Studies, Privates Vermögensmanagement, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsgeografie die wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung. Eine weitere Vertiefung wirtschaftlicher Themen erfolgt in den Fächern „Ökonomische Studien“ und „Finanzwirtschaftliche Studien“. Informatik als Pflichtfach vermittelt allgemeine sowie berufs- bzw. studienvorbereitende Kompetenzen.


Profil Wirtschaft

Im Profil „Wirtschaft“ bekommt man durch Wahl des Fachs „Übungsfirma“ Einblicke in die betriebliche Praxis. In der Übungsfirma werden die betriebswirtschaftlichen Abläufe eines realen  Kooperationsunternehmens anhand aller typischen Geschäftsfälle und die Aufgaben eines Handelsbetriebes unter Einsatz einer integrierten Unternehmenssoftware simuliert. Weitere  Informationen zum Übungsfirmen-Unterricht finden Sie im Abschnitt über das Berufskolleg.

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Profil Internationale Wirschaft

Das Profil „Internationale Wirtschaft“ trägt der zunehmenden Internationalisierung und Globalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft Rechnung. Es richtet sich vor allem an sprachbegabte Schülerinnen und Schüler und will ihnen die Chance geben, zusätzliche sprachliche und interkulturelle Kompetenzen aufzubauen. Die Bedeutung von Fremdsprachen, insbesondere die der englischen Sprache als Konferenz- und Verhandlungssprache, wird in diesem Profil besonders berücksichtigt.

Das Profilfach „Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre“ wird bilingual unterrichtet. Die Inhalte stammen aus der klassischen Volks- und Betriebswirtschaftslehre, ergänzt durch Themen aus dem Bereich der Internationalen Wirtschaft. Die Wahlfächer „Global Studies“ und „Ökonomische Studien“, die ebenfalls bilingual unterrichtet werden, eignen sich als  Ergänzungsfächer für dieses Profil.
Weitere Informationen

Der Seminarkurs vermittelt Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten. Es werden fächerübergreifende Themenstellungen mit Profilbezug bearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, wichtige Kompetenzen im Bereich Recherche, Dokumentation und Präsentation zu erlernen. Alternativ können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Seminarkurses
auch am Wettbewerb „Jugend gründet“ teilnehmen und erwerben so wichtiges Rüstzeug für die zukünftige Arbeitswelt.“

In einem projektorientierten Unterricht werden wichtige Kernkompetenzen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und ganzheitliches Denken gefördert. Lebensnähe und aktuelle Entwicklungen der Fachwissenschaften finden Berücksichtigung.

Profilbezogene Vorträge und Workshops fördern Schülerinnen und Schüler über den reinen Unterricht hinaus und geben ihnen vertiefte Einblicke in die Wirtschaft. Betriebserkundungen tragen ebenfalls zur Veranschaulichung bei und fördern das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für kaufmännisch-wirtschaftliche Zusammenhänge. Klassenfahrten und Studienreisen zu internationalen Zielen zeigen stellvertretend das breite außerunterrichtliche Angebot.

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Digitalisierungsoffensive

Im Schuljahr 2019/2020 wurden erstmals alle Kolleginnen und Kollegen, sowie alle Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen mit Tablets ausgestattet. Dies ermöglicht nun, dass die Schülerinnen und Schüler optimal auf die Zukunft vorbereitet werden, indem sie Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, um sich in der Lebens- und Arbeitswelt von heute und morgen bewegen zu können.

Schulungen, die für Lehrerinnen und Lehrer und auch für die Schülerschaft angeboten werden, sorgen dafür, dass die nötigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit den Tablets, aber auch mit bestimmten Softwarelösungen vermittelt werden. In Workshops entwerfen Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam konkrete Unterrichtsideen und probieren sie aus.

Ziel des Konzepts ist nicht nur, den Unterricht an die Digitalisierung anzupassen sondern auch konkrete Mehrwerte für Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrerinnen und Lehrer zu schaffen. Zu nennen ist hier vor allem die erleichterte Binnendifferenzierung, die es den Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, indem verschiedene Lernmaterialien und Übungsaufgaben an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden können. Außerdem kann die Kommunikation auf mehreren Ebenen stattfinden und das kollaborative Arbeiten gefördert werden. Die Schülerinnen und Schüler können nun nicht nur im Klassenzimmer zusammenarbeiten, sondern auch von jedem beliebigen anderen
Platz aus. Sie können mit den Lehrerinnen und Lehrern so nun auch auf unterschiedliche Art und Weise kommunizieren. Nicht zuletzt soll auch die Zusammenarbeit im Kollegium durch die Digitalisierung verstärkt werden.

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Information und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler

In mehreren Informationsveranstaltungen werden Schülerinnen und Schüler über die Bestimmungen der Oberstufe der Beruflichen Schulen sowie das Kursangebot der Schule beraten. Diese Veranstaltungen sowie Einzelberatungen helfen den Schülerinnen und Schülern bei der Wahl von Kursen und Prüfungsfächern.

Den Übergang ins das berufliche Schulwesen erleichtert die Sommerschule, die in der letzten Sommerferienwoche stattfindet. Zukünftige Schülerinnen und Schüler können dieses Angebot kostenlos wahrnehmen. Einführungstage zu Beginn der Eingangsklasse führen zum besseren Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler untereinander und zu einem fruchtbaren Klassenklima.

Ein breites Angebot der Berufs- und Studieninformationen unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Wahl eines Studiums oder einer beruflichen Ausbildung. An Studieninformationstagen im Hause beraten Referenten aus Unternehmen und Behörden, von der Bundesagentur für Arbeit und von Hochschulen über Studiengänge und Ausbildungen. Best Training, Bewerbertraining und studienfeldbezogene Beratungstest ergänzen das Angebot.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 nimmt die Eduard-Spranger-Schule am Konzept der individuellen Lernförderung teil. Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten, mit Schwierigkeiten beim Übergang von der Mittelstufe in die gymnasiale Oberstufe werden individuell beraten und betreut, um schulische Misserfolge zu vermeiden. Kompetenzmodule, wie z. B. Recherche, Zitieren, Präsentieren oder Knigge, die entweder im Unterricht oder als zusätzliches Angebot außerhalb des Unterrichts angeboten werden, machen die Schüler fit für die Oberstufe. Zusätzlich bieten wir in einigen Fächern Stützkurse an.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 nimmt die Eduard-Spranger-Schule am Konzept der individuellen Lernförderung teil. Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten, mit Schwierigkeiten beim Übergang von der Mittelstufe in die gymnasiale Oberstufe werden individuell beraten und betreut, um schulische Misserfolge zu vermeiden. Kompetenzmodule wie z.B. Recherche, Zitieren, Präsentieren oder Knigge, die entweder im Unterricht oder als zusätzliches Angebot außerhalb des Unterrichts angeboten werden, machen die Schülerinnen und Schüler fit für die Oberstufe. Zusätzlich bieten wir in den Fächern Mathematik und Deutsch Stütz- und Crashkurse an.

Weitere Informationen

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Aufnahmebedingungen

In das dreijährige Wirtschaftsgymnasium werden die Absolventinnen und Absolventen einer Realschule oder einer Werkrealschule mit einem am Ende der Klasse 10 erworbenen, dem  Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand oder Absolventen einer Berufsfachschule aufgenommen. Im Abschlusszeugnis muss im Durchschnitt der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik 3,0 erreicht werden, wobei die Note der genannten Fächer in jedem Fall mindestens „ausreichend“ sein muss.

Die Schülerinnen und Schüler eines allgemeinbildenden Gymnasiums können mit dem Versetzungszeugnis in die Klasse 10 oder in die Jahrgangsstufe 1 eines Gymnasiums des achtjährigen Bildungsgangs bzw. in die Klasse 11 eines Gymnasiums des neunjährigen Bildungsgangs aufgenommen werden, sofern sie nicht aufgrund der Bestimmungen der Versetzungsordnung das Gymnasium in der Oberstufe verlassen mussten. Ebenso können die Schülerinnen und Schüler einer Gemeinschaftsschule mit dem Versetzungszeugnis in Klasse 11 (E-Niveau) unter Anwendung der Versetzungsordnung Gymnasien aufgenommen werden.

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Aufnahmeverfahren

Die Schülerinnen und Schüler bewerben online sich mit dem BewO-Verfahren um einen Schulplatz. In BewO werden alle gewünschten Bildungsgänge an unterschiedlichen Schulen in einem Online-Aufnahmeantrag zusammengefasst. Der Aufnahmeantrag muss ausgedruckt und mit den Bewerbungsunterlagen bis zum 1. März an der Erstwunsch-Schule abgegeben werden.

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Auswahlverfahren

Wenn nicht alle Bewerberinnen und Bewerber, die die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, in das Wirtschaftsgymnasium aufgenommen werden können, findet nach den geltenden Bestimmungen ein Auswahlverfahren statt (§ 3 der Aufnahmeverordnung für die beruflichen Gymnasien vom 23.12.1982, zuletzt geändert am 11. Januar 2018).

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Unterricht in der Eingangsklasse

In der Eingangsklasse müssen alle Fächer des Pflichtbereichs sowie ein Wahlpflichtfach belegt werden. Die Belegung weiterer Wahlfächer ist möglich. Die neuen Schülerinnen und Schüler werden von der Fachabteilungsleiterin und den Oberstufenberatern rechtzeitig über die Wahlentscheidungen, die vor Schuleintritt getroffen werden müssen, informiert.

Für Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums, einer Realschule oder einer Gemeinschaftsschule, die schon in vier aufeinanderfolgenden Schuljahren Unterricht in einer zweiten Fremdsprache hatten, sind die Voraussetzungen in den Fremdsprachen für die Allgemeine Hochschulreife erfüllt. Es entfällt die Pflicht eine zweite Fremdsprache zu belegen. Haben die Schülerinnen und Schüler der zuführenden Schulen den für die Allgemeine Hochschulreife erforderlichen Unterricht in einer zweiten Fremdsprache noch nicht erhalten, so müssen sie in der Eingangsklasse eine zweite Fremdsprache als Wahlpflichtfach wählen.

Wahlpflichtfächer und Wahlfächer können nur als Prüfungsfächer für die Abiturprüfung gewählt werden, wenn der Unterricht auch in der Eingangsklasse besucht wird.

Nach ausführlicher Beratung durch die Oberstufenberater/-innen erklären die Schülerinnen und Schüler etwa vier Wochen vor Beendigung des Unterrichts in der Eingangsklasse oder Jahrgangsstufe 1, welche Fächer sie im kommenden Schuljahr belegen wollen. Der Termin wird von der Schule festgelegt.

Informationen zur Sprachwahl

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Warum du spanisch lernen solltest

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Fächer in Jahrgangsstufe 1 und 2

Das Unterrichtsangebot besteht aus einem Pflicht- und einem Wahlbereich. Der Pflichtbereich gliedert sich in zehn Stundentafelbereiche. Jeder dieser zehn Bereiche ist zu belegen, weitere Wahlfächer können gewählt werden. Deutsch oder Mathematik muss als Kernkompetenzfach auf erhöhtem Anforderungsniveau besucht werden. Das nicht gewählte Fach wird auf grundlegendem Niveau unterrichtet. Die Leistungen im Profilfach werden doppelt gewichtet.

Das Angebot im Fach Sport umfasst im Kernbereich die Individualsportarten Geräteturnen, Gymnastik/Tanz, Leichtathletik und Schwimmen sowie die Mannschaftssportarten Basketball, Fußball, Hallenhandball und Volleyball; im Ergänzungsbereich werden zusätzliche Kurse angeboten.

Nach Wahl der Schülerinnen und Schüler ist in der Jahrgangsstufe 1 eine besondere Lernleistung möglich, die in der Regel aus der Teilnahme an zwei halbjährigen Kursen und Bearbeitung einer fächerübergreifenden Themenstellung (Seminarkurs) besteht. Statt der Teilnahme am Seminarkurs besteht auch die Möglichkeit, eine geeignete Arbeit aus dem Wettbewerb „Jugend gründet“ einzubringen.

Die Leistungen aus der besonderen Lernleistung können in die Gesamtqualifikation eingerechnet werden.

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Pflichtfächer

Tabelle Pflichtfächer Jahrgangsstufen (WG)

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Wahlfächer

Tabelle Wahlfächer Jahrgangsstufen (WG)

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Abiturprüfung

Die Abiturprüfung erstreckt sich auf vier schriftliche Fächer und ein mündliches Prüfungsfach. Profilfach und fünfstündiges Kernkompetenzfach müssen Prüfungsfach sein. Deutsch, Mathematik oder Fremdsprache muss schriftliches Prüfungsfach sein. Mathematik oder Naturwissenschaft muss als Prüfungsfach gewählt werden.

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Leitfaden Abitur

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Profilfach Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre/Volks- und Betriebswirtschaftslehre

Vorbemerkung WGI:

Weltweite demografische Veränderungen, fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft, die Notwendigkeit alternativer Wirtschaftskonzepte zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt gepaart mit der zunehmenden globalen Bedeutung der Schwellenländer werden die Stellung derIndustrienationen, unter anderem die der Bundesrepublik Deutschland, in der Weltwirtschaft nachhaltig verändern. In diesem dynamischen Umfeld müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer neben einer hohen Fach- und Sozialkompetenz das Know-how und die Bereitschaft mitbringen, um sich den Anforderungen der internationalen Arbeitswelt erfolgreich zu stellen. Zielsetzung des internationalen Profils ist es, den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe problemorientierter Aufgabenstellungen und eingebettet in einen internationalen Kontext eine wirtschaftswissenschaftliche Grundbildung zu vermitteln sowie sie mit der erforderlichen Handlungs- und Sprachkompetenz auszustatten, damit sie komplexe Anforderungen auf internationalem Parkett sicher bewältigen können.(Quelle: s. http://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/IVBWL_OS, zugegriffen am 14.11.2020)

Vorbemerkung WGW:

„Das Profilfach Volks- und Betriebswirtschaftslehre vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine wirtschaftswissenschaftliche Grundbildungin volks- und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Ökonomische Bildung muss langfristige Entwicklungen mit hoher Relevanz für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft berücksichtigen, die u. a. durch Individualisierung, Digitalisierung, demografischen Wandel, Klimaveränderung und Ressourcenkonflikte hervorgerufen werden. Vor diesem Hintergrund beinhaltet der Bildungsplan auch die Befähigung zur politischen Beteiligung sowie die Erziehung zu verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern, die in der Lage sind, vorurteilsfrei zu denken, wertorientiert zu handeln und wirtschaftliches Handeln, das immer auch eine ethische Dimension aufweist, zu verantworten.“(Quelle: s. http://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/VBWL_OS, zugegriffen am 02.11.2020

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Neigungsfächer

Die Eduard-Spranger-Schule bietet alle vier der möglichen Profil ergänzenden Neigungsfächer an.

1) Global Studies

Die Ausgangslage
Die Auswirkungen der Globalisierung sind – positiv wie negativ – in der heutigen Wirtschaft und Gesellschaft allgegenwärtig. Die Frage lautet nicht, ob wir die zunehmende internationale Verflechtung für wünschenswert halten oder nicht, sondern wie wir sie als gegebene Tatsache möglichst sinnvoll gestalten. Unternehmen erwarten mittlerweile von ihren Mitarbeitern neben hoher Fach- und Sozialkompetenz auch immer mehr interkulturelle Fähigkeiten – sowohl in Form von Fremdsprachenkenntnissen als auch im Bezug auf den souveränen Umgang mit Geschäftspartnern aus fremden Kulturkreisen.
Die Antwort der Schule
Im Fach Global Studies werden sich die Schülerinnen und Schüler ihrer eigenen Kultur bewusst und sensibilisieren ihre Wahrnehmung für das Wesen anderer Kulturen. Dies schafft Verständnis, baut Vorurteile ab, verringert die Gefahr des Kulturschocks und verhilft zu erfolgreicher privater wie geschäftlicher Interaktion mit Menschen aus anderen Teilen der Welt.Neben der kulturellen wird auch die wirtschaftliche, politische und institutionelle Vernetzung  der Welt thematisiert. Dabei gewinnen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Einblicke in die Gesetze der globalen Marktwirtschaft, sondern befassen sich auch mit Fragen der Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Die Auseinandersetzung mit internationalen Einrichtungen wie der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und der Welthandelsorganisation mündet in einer allgemeinen Reflexion über geeignete Steuerungsmechanismen für die globalen Entwicklungsprozesse.Die Vorgehensweise im Fach Global Studies zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Problemlösungen überwiegend selbständig bzw. in Teams und erlangen somit im Rahmen von Projekten und Fallstudien die notwendige Methodenkompetenz für handlungs- und produktorientierte Verfahren. Die Zusammenarbeit mit Experten von Unternehmen und Organisationen sowie die Durchführung von Exkursionen runden die Konzeption ab. Um die Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache zu verbessern, werden mindestens 50 % des Unterrichts auf Englisch abgehalten. Beim sogenannten „Debating“, einem teambezogenen Argumentationswettstreit nach den Regeln des britischen Parlaments, können die Teilnehmer logisches Denken, sicheres Auftreten und die freie Rede mit entsprechend perfektionierten rhetorischen Mitteln einüben.Der hohe Stellenwert des Profilfachs Global Studies zeigt sich auch darin, dass nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat über die Teilnahme ausgestellt werden kann. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler ausdrücklich dazu ermutigt, ihre erworbenen fachlichen Qualifikationen durch Auslandspraktika weiter auszubauen.

Beispiele für Aktivitäten und Projekte

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2) Privates Vermögensmanagement

Finanzielle Entscheidungen hat jeder in seinem Leben zu treffen.
Umso wichtiger erscheint es daher, sich frühzeitig mit Fragestellungen rund um die Geldanlage und die Altersvorsorge auseinanderzusetzen.
Wie kann ich mein Geld anlegen? Wie kann ich für das Alter vorsorgen?

Ziel des Faches Privates Vermögensmanagement ist die Entwicklung einer finanziellen Handlungskompetenz. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, fundierte Finanzentscheidungen zu treffen und kritisch zu hinterfragen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler zu Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und ganzheitlichem Denken geführt werden.

Inhalte des Fachs sind zum Beispiel  verschiedenste Anlageformen, wie Tagesgeldkonto, Bausparen, Festverzinsliche Wertpapiere, Aktien- oder Investmentanlage. Auch verschiedene Formen der Altersvorsorge stellen einen Themenkomplex des Faches Privates Vermögensmanagement dar. Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich hier mit Themen wie Gesetzliche Rente, Betriebliche Altersvorsorge, Riester- und Rürup-Rente auseinander, bevor sie mit dem Berufseintritt Entscheidungen mit oft weitreichenden Auswirkungen treffen müssen.
Bei außerschulischen Veranstaltungen wie Vorträgen oder Exkursionen werden Wissen und Kompetenzen vertieft und erweitert.

Das Fach Privates Vermögensmanagement wird seit dem Schuljahr 2014/2015 an der Eduard-Spranger-Schule angeboten. Inzwischen wählten Schülerinnen und Schüler dieses Fach für das mündliche Abitur und legten darin mit gutem Erfolg ihre Abiturprüfung ab.

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3) Wirtschaftsinformatik

Ziel des Faches ist es, die Schülerinnen und Schüler auf Anforderungen in Beruf und Studium im Bereich der Wirtschaftsinformatik vorzubereiten. Dabei wird Wert auf die exemplarische Vermittlung nachhaltiger Verfahren und Inhalte gelegt. Dennoch ist bei der Umsetzung der Lehrplaninhalte der aktuelle Stand der Fachwissenschaften zu berücksichtigen.

In der Eingangsklasse lernen die Schülerinnen und Schüler den Computer als Arbeitsinstrument zu beherrschen, mit Standardsoftware umzugehen und in einer Projektorganisation mitzuarbeiten. Insbesondere nutzen sie eine Tabellen­kalkulationssoftware zur Lösung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen und be­schäftigen sich mit den Grundlagen der Internettechnologie. Im weiteren Verlauf geht es um die Strukturierung, Darstellung und Reflexion des betrieblichen Handelns sowie um die strukturierte Aufbereitung von Informationen. Hierzu werden grundle­gende Kenntnisse der Prozessorientierung sowie die Prinzipien einer integrierten Unternehmenssoftware vermittelt.

In den Jahrgangsstufen 1 und 2 erfahren die Schülerinnen und Schüler die für die Bewältigung der zunehmenden Komplexität der Arbeitswelt erforderlichen Strukturie­rungstechniken und wenden diese an. Dazu zählen insbesondere ereignisgesteuerte Prozessketten, Datenbankabfragen mit SQL (Structured Query Language), Daten­design mit ERM (Entity Relationship Model) sowie objektorientierte Analyse und Design mit UML (Unified Modelling Language).Die datenrelevanten Anteile von Ge­schäftsprozessen werden in einer relationalen Datenbank abgebildet. Im Zusam­menhang mit der objektorientierten Programmierung erfahren die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit der Abspeicherung der Attributswerte von Objekten in einer relationalen Datenbank. Hierbei werden die Grenzen der Verbindung von objekt­orientiert entwickelter Software und relationalen Datenbanken deutlich. Bei der Lösung dieser Problematik ist der jeweils aktuelle Stand der Fachwissenschaft zu berücksichtigen. In die objektorientierte Anwendungsentwicklung wird mit UML und einer geeigneten Entwicklungsumgebung eingeführt. Um den Prozess der Software­entwicklung für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar an die zugrunde liegenden Geschäftsprozesse anzubinden, wird beim objektorientierten Ansatz neben der statischen auch die dynamische Modellierung behandelt. Das Ergebnis des unterrichtlichen Softwareentwicklungsprozesses ist mittels einer objekt­orientierten Programmiersprache zu implementieren. Zuständigkeiten und Kompe­tenzen von Programmteilen ergeben sich aus der 3-Schichten-Architektur.

Die Fächer Wirtschaftsinformatik und Wirtschaft sind so zu verzahnen, dass die Lösung wirtschaftlicher Aufgabenstellungen ganzheitlich erfolgt. Die Verzahnung soll auf der Grundlage der in beiden Fächern erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen über die gemeinsame Bearbeitung handlungsorientierter Themen erreicht werden. Durch einen projektorientierten Unterricht werden auch allgemeine Handlungs­kompetenzen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und ganzheitliches Denken gefördert.

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4) Wirtschaftsgeografie

Das grundlegende Ziel des Faches Wirtschaftsgeografie in der Sekundarstufe II des Wirtschaftsgymnasiums ist es, die Schülerinnen und Schülern zu befähigen, verantwortungsbewusst und eigenverantwortlich ihre Umwelt zu verstehen und diese im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten.

Die Wirtschaftsgeografie begreift die Erde als dynamisches System aus Teilsystemen wie der Erdoberfläche, dem Klima, der Gesellschaft und der Wirtschaft, die vielfältig untereinander durch Wirkungszusammenhänge verknüpft sind. Als Brückenfach verbindet die Wirtschaftsgeografie somit systematisch, problembezogen und vernetzt natur‑, wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftliches Wissen. Hiermit fördert sie die Bildung von vernetztem, fächerübergreifendem und systemischem Denken. Dieser systemische Ansatz liegt auch der Konzeption des Bildungsplans Wirtschaftsgeografie zugrunde. Er findet seinen Ausdruck im Aufbau der Bildungsplaneinheiten: So wird in der Eingangsklasse das Sphärenmodell vorgestellt, in jedem Schuljahr werden sowohl physisch- als auch anthropogeografische Themen bearbeitet und verknüpft.

Die genannten globalen Herausforderungen resultieren ebenfalls aus komplexen Zusammenhängen zwischen Natur, menschlichem Handeln, Wirtschaften und den sich daraus ergebenden räumlichen Strukturen und Prozessen. Der Wirtschaftsgeografieunterricht leistet durch die durchgängige Beschäftigung mit den nachhaltigen Entwicklungszielen einen zentralen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Indem sich die Schülerinnen und Schüler mit konkreten Projekten beschäftigen, verinnerlichen sie den Nachhaltigkeitsgedanken und beziehen ihn auf ihre Lebenswelt. So erkennen sie, dass sie zukünftige Entwicklungen steuern und mitgestalten können.

So befähigt der Wirtschaftsgeografieunterricht die Schülerinnen und Schüler sich auf unterschiedlichen Maßstabsebenen in den Räumen der Erde zu orientieren, Perspektiven zu wechseln und andere Raumkonstrukte zu verstehen und zu prüfen. Dies führt zur Bereitschaft, Entscheidungen und Handlungsoptionen unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit, der Zukunftssicherung und der Friedenssicherung zu betrachten, zu beurteilen und entsprechend zu handeln.

Die geografische Kompetenzentwicklung ist eng verknüpft mit fachspezifischen sowie fachübergreifenden Methoden‑, Medien- und Kommunikationskompetenzen. Dazu zählt die Fähigkeit, geografische Informationsmaterialien fragengeleitet problem‑, sach- und zielgerichtet zu analysieren.

Durch die Beschäftigung mit anderen Lebens- und Kulturräumen stärkt das Fach Wirtschaftsgeografie außerdem die Entwicklung von Empathie und interkulturellem Verständnis sowie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel.
Lernen und Anwenden allgemeiner, propädeutischer Arbeitsweisen und fachspezifischer geografischer Methoden leisten einen wichtigen Beitrag zur Studierfähigkeit und zur Qualifizierung für das spätere Berufsleben. Geografische Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten tragen somit zu einer vertieften Allgemeinbildung und zur Persönlichkeitsbildung bei.

Quelle: Auszüge aus dem neuen Bildungsplan (ab Schuljahr 2021) übernommen

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Profil ergänzende Fächer

1) Seminarkurs

Ein kleines Stück Hochschule in der Schule. So kann der Seminarkurs kurz beschrieben werden. Er stellt eine Gelenkfunktion zwischen schulischem Lernen und hochschulgemäßem Arbeiten dar. Schüler fertigen im Team Seminararbeiten an, die vor einem großen Publikum präsentiert und in einem Kolloquium analysiert und erläutert werden. Tatsächlich steht selbstständiges Arbeiten im Vordergrund. Dieser Prozess wird von Lehrern begleitet, die stets stützend oder steuernd einwirken können. Die notwendigen Schlüssel und Werkzeuge werden im Seminarkurs vermittelt.

Durch den Besuch einer Universitätsbibliothek mit Einweisung wird den Teilnehmern gezeigt, wie sie an wissenschaftliche Literatur gelangen, die sie für ihre Arbeiten benötigen. Sie bekommen einen Bibliotheksausweis ausgehändigt. Damit der Hochschulcharakter der Seminararbeiten gesichert werden kann, müssen die Quellenangaben wissenschaftlichen Standards genügen. Hierzu werden die Teilnehmer speziell unterrichtet. An zahlreichen Beispielen können sie die Zitierregeln erproben um sie später in ihren Dokumentationen umzusetzen. Für eine gelungene Präsentation bedarf es einiger Kenntnisse der Darstellungstechniken und deren Wirkungen. Ebenso entscheidend ist die Rhetorik. Auch diese Dinge werden im Seminarkurs vermittelt und eingeübt. Nicht zuletzt wurde in den letzten Jahren auch immer Wert gelegt auf einen empirischen Teil. Um bei den Feldstudien auswertbare Ergebnisse zu erhalten, liefert die Schule in ihren nachmittäglichen Veranstaltungen die entsprechenden Grundlagen.

Der Seminarkurs richtet sich somit an Leute, die mehr wollen als den “normalen” Unterricht im 45-Minuten-Takt, die gerne eigenverantwortlich und somit erwachsenengerecht arbeiten und denen es wichtig ist, in kreativer Weise ihre eigene Persönlichkeit in die Schule einzubringen.

Welche Vorteile bietet der Seminarkurs noch? Neben dem zuvor schon erwähnten leichteren Einstieg in ein Studium haben auch solche Schüler einen Vorteil, die eine betriebliche Ausbildung nach dem Abitur anstreben. Unternehmen legen Wert auf Persönlichkeiten, die eigenverantwortlich im Team arbeiten wollen, zielorientiert handeln und ihre Gedanken bzw. Ergebnisse in einer Präsentation zum Ausdruck bringen können. Somit kann ein Seminarkurs Vorteile bei den Einstellungschancen mit sichbringen. In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass für mehrere Gruppen auch Projektthemen in Unternehmen und Institutionen angeboten werden. Somit bekommen die Schüler Einblicke in reale betriebliche oder auch behördliche Abläufe

Wie kann der Seminarkurs in das Zeugnis eingebracht werden? Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, die das Gewicht des Seminarkurses widerspiegeln: Der Seminarkurs kann zwei andere Kurse ersetzen, als fünftes Prüfungsfach im Abitur gewählt werden oder unter bestimmten Voraussetzungen auch das vierte Prüfungsfach ersetzen. Um diese Möglichkeiten auszuloten bedarf es in jedem Fall der Rücksprache mit einem Oberstufenberater!

Der Seminarkurs findet in der Jahrgangsstufe 1 statt. Es handelt sich um zusätzliche Stunden. Es kann also kein anderes Fach dafür abgewählt werden. Mit der Teilnahme wird ein weiterer Nachmittag belegt. In Jahrgangsstufe 2 ist der Seminarkurs bereits beendet. Es ergeben sich somit keine Zeitprobleme hinsichtlich der Vorbereitung auf das Abitur.

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2) JUGEND GRÜNDET

Unsere Welt verändert sich. Das hat sie zwar schon immer getan, jedoch ist der Unterschied zu früheren Entwicklungen: die Geschwindigkeit mit der diese Veränderungen vonstattengehen.  Fast jeden Tag hört man von neuen Entwicklungen, Apps und Produkten. JUGEND GRÜNDET nimmt genau diesen Gedanken auf und bietet jungen Menschen eine Plattform, um dieser Schnelllebigkeit aktiv zu begegnen um in diesem Strom der Zeit nicht nur mitzutreiben, sondern gekonnt mitzuschwimmen.

JUGEND GRÜNDET (https://www.jugend-gruendet.de) ist ein seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderter und von der Kultusministerkonferenz empfohlener bundesweiter Online-Wettbewerb für chüler*innen bei dem die Teilnehmenden in die Rolle von Gründer*innen schlüpfen, eigene Geschäftsideen entwickeln und deren Umsetzung strategisch planen. Neben dem Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge stehen zentrale Zukunftskompetenzen im Fokus: Kritisches Hinterfragen des Status quo, Erkennen einer Problemstellung, Kreativität und Problemlösung im Rahmen der Entwicklung einer Geschäftsidee und Kommunikation. Chancen erkennen statt Anpassung. Alles Merkmale die in der heutigen Geschäftswelt von entscheidender Bedeutung sind.

Dies hat auch die Eduard-Spranger-Schule erkannt und ist im Schuljahr 2019/2020 das erste Mal mit zwei Schülerteams aus der J1/1 in den Online-Wettbewerb im Rahmen des Seminarkurses eingestiegen. Mit großem Erfolg – beide Teams erkämpften sich hervorragende Platzierungen. Mit den Plätzen 15 und 36 von über 800 aktiven Teams ist es den JUGEND GRÜNDET-Teilnehmern auf Anhieb gelungen unter die besten Teams aus ganz Deutschland zu kommen. Zudem durfte ein Team zu einem besonderen Highlight während des Wettbewerbjahres fahren, hier ein kurzer Erfahrungsbericht vom Team Stelay:

„Hi, wir sind Elaine Frickert, Julie Elger und Stefanie Semberger und wir machen im Rahmen des Seminarkurses in der Jahrgangsstufe 1 bei Jugend gründet mit. Das ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem man in der ersten Phase seine eigene Produktidee mit Hilfe eines Businessplans entwickelt. Dieser wird dann vom „JUGEND GRÜNDET“-Team bewertet. Dieses Jahr haben über 800 Teams mitgemacht und wir sind unter die Top 25 gekommen. Damit waren wir eigentlich schon super zufrieden – unsere „Jugend gründet“-Reise ging aber noch weiter. Es folgte die Einladung zum Pitch-Event nach München. Dort duften wir vor einer Jury mit Fachleuten aus der Praxis unser Produkt „NozzleAid“ – eine an schmale Zwischenräume anpassungsfähige Staubsaugerdüse – pitchen. Wir hatten nur vier Minuten Zeit, um die Jury von uns und von NozzleAid zu überzeugen – und es ist uns gelungen. Wir haben den ersten Platz erreicht!!!! Wir sind überglücklich und superzufrieden und sind gespannt wie weit wir noch im gesamten Wettbewerb kommen. Jetzt steht erstmal die zweite Phase, die Durchführung eines an der Realität orientierten Planspiels an. Wir werden natürlich wieder unser Bestes geben. Falls auch ihr mehr erfahren wollt, könnt ihr uns und dem gesamten „Jugend gründet“- Team auch auf Instagram folgen….wir würden uns sehr freuen! Also bis bald, wir werden wieder berichten!“

Auch im aktuellen Schuljahr 2020/2021 wird JUGEND GRÜNDET eine zentrale Rolle im Rahmen des Seminarkurses einnehmen. Mit 16 Teilnehmer*innen ist das JUGEND GRÜNDET-Team stark angewachsen und wir sind gespannt welche innovative Ideen diesmal auf uns warten.

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Anmeldemodalitäten

Bitte beachten Sie bei Ihrer Anmeldung folgende Hinweise:

  1. Anmelden können Sie sich nur online über https://bewo.kultus-bw.de/BewO
  2. Der Aufnahmeantrag muss ausgedruckt und zusammen mit den Bewerbungsunterlagen (Kopie des letzten Zeugnisses bzw. der letzten Halbjahresinformation) an der Erstwunsch-Schule abgegeben werden.
  3. Sie können sich mit den Unterlagen ab Ende Januar bis Ende Februar eines Jahres für das nächste Schuljahr (die genauen Daten werden rechtzeitig bekannt gegeben) auf folgende Weise anmelden:
  • Schriftlich per Post an die Adresse:
    Eduard-Spranger-Schule Freudenstadt
    Eugen-Nägele-Straße 40
    72250 Freudenstadt
  • Per Fax an die Nummer:
    07441/920-2299
  • Persönlich:
    Im Sekretariat der Eduard-Spranger-Schule
    (Hinweis: In den Schulferien ist das Sekretariat nicht immer besetzt.)
    Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten.
    Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
    Montag bis Donnerstag nachmittags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Bei eventuellen Rückfragen können Sie einen persönlichen Beratungstermin über das Sekretariat vereinbaren.

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Informationsveranstaltung

Die Beruflichen Schulen Freudenstadt führen am letzten Samstag im Januar Informationsveranstaltungen über die verschiedenen Schularten durch. Das genaue Datum und den Terminplan erhalten Sie hier.

Präsentation WG 01.02.2020

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