Rückblick Infotag 2026

Am 31. Januar öffnete das Berufliche Schulzentrum Freudenstadt erneut seine Türen für den jährlichen Informationstag – und zog viele Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern an. Die hohe Besucherzahl verdeutlichte das große Interesse an den vielfältigen Bildungsangeboten, die der Landkreis Freudenstadt jungen Menschen bietet. Auch Landrat Andreas Junt ließ es sich nicht nehmen, vor Ort einen Eindruck zu gewinnen und die Schulen gemeinsam mit den Schulleitungen zu besichtigen.

Das Berufsschulzentrum Freudenstadt vereint mit der Eduard-Spranger-Schule (kaufmännisch), der Luise-Büchner-Schule (sozialwissenschaftlich/hauswirtschaftlich) und der Heinrich-Schickhardt-Schule (gewerblich) drei unterschiedliche Bildungsrichtungen unter einem Dach. Diese Kombination ermöglicht Schülerinnen und Schülern, entsprechend ihren Interessen und Neigungen den passenden schulischen Weg zu wählen – sei es die Vorbereitung auf eine Ausbildung, ein Studium oder praxisorientierte Berufswege. „Das Angebot, das wir der Bevölkerung hier in Freudenstadt und auch in Horb bieten, ist sensationell. Das Engagement der Lehrerschaft springt offensichtlich auf die Schülerschaft über“, lobte Landrat Junt, der im Gespräch mit Schülern und Lehrkräften besonders die Möglichkeit der Information „aus erster Hand“ hervorhob.

Ergänzt wurde das Angebot durch die Unterstützung bei der Schulanmeldung im Bewerberverfahren Online (BewO), die rege genutzt wurde. Bis Ende Februar müssen die vollständigen Bewerbungen an der jeweiligen Wunschschule eingegangen sein, wiesen die Schulleitungen dabei ausdrücklich hin, um den Interessierten den Bewerbungsprozess zu verdeutlichen.

An der Eduard-Spranger-Schule war die Informationsveranstaltung zum Wirtschaftsgymnasium mit den Profilen Wirtschaft und Internationale Wirtschaft ein Anziehungspunkt: Rund 350 Gäste füllten die Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums. Im Mittelpunkt standen die Übungsfirmen des Berufskollegs, die den Schülerinnen und Schülern praxisnahes Wirtschaften vermitteln. An den Ständen konnten Besucher fiktive Bestellungen aufgeben, die anschließend im Unterricht als reale Auftragseingänge bearbeitet werden. So erhielten die Gäste einen lebendigen Eindruck davon, wie wirtschaftliche Prozesse und Unternehmensführung in der Praxis funktionieren.

Die Berufsfachschule der Schule beteiligte sich ebenfalls aktiv: Die Schülerinnen bewirtschafteten das Spranger-Café, das nicht nur für das leibliche Wohl sorgte, sondern auch einen Beitrag zur Klassenkasse erwirtschaftete. Unterstützung erhielten die Gäste durch die SMV, die Schulführungen anbot, und zahlreiche engagierte Schülerinnen und Schüler, die an den Informationsständen für Fragen zur Verfügung standen.

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