Am Donnerstag, 25. Juni 2026 feierte die Kaufmännische Berufsschule in zwei Festakten den erfolgreichen Abschluss von 110 Auszubildenden. Schulleitung, Lehrkräfte, Vertreter der Ausbildungsbetriebe sowie Familien und Freunde würdigten Einsatz, Durchhaltevermögen und die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen.
Schulleiter Antonio Jakob bezeichnete die Schule bildhaft als Metronom. Die Schule habe lange den Takt im Leben der Absolventinnen und Absolventen vorgegeben. Mit dem Ende der Ausbildung sei jetzt auch das Ende der Schulzeit gekommen und die Auszubildenden übernähmen selbst Verantwortung und gestalteten künftig ihren eigenen Lebens- und Arbeitsrhythmus. Jakob rief dazu auf, Entscheidungen zu treffen und auch Fehler zuzulassen, weil beides Erfahrung und Selbstvertrauen bringe. Neben Fachwissen betonte er Tugenden wie Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Ehrlichkeit und Zuhörenkönnen und wünschte klare Ziele, Mut sowie Freude am Lernen und an der Gemeinschaft.
Die Abteilungsleiterin der Berufsschule, Frau Svenja Kilgus, hob in ihrer Rede die besonderen Leistungen hervor: Insgesamt vergab die Schule Preise und Belobigungen an zahlreiche Schülerinnen und Schüler; 16 KMK-Englischzertifikate wurden überreicht. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer übergaben die Zeugnisse.

Herr Jakob verlieh in Vertretung des Landrats den „Preis des Landrates“ an die Industriekauffrau Marisa Bächle (Schupp GmbH&Co. KG) für den besten Abschluss mit der Traumnote 1,0.


Frau Kilgus ermunterte die Absolventinnen und Absolventen, den Abschluss als Ausgangspunkt zu sehen: Weiterbildung, Übernahme größerer Verantwortung im Betrieb oder ein Studium stünden offen. Wichtig sei, Chancen aktiv zu gestalten statt abzuwarten.
Nach dem offiziellen Teil folgten Gruppenfotos und herzlicher Applaus. Die Schule wünschte den jungen Kaufleuten Mut, Neugier und Zuversicht für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg.