
Zwei Lehrkräfte der Eduard-Spranger-Schule Freudenstadt treten in den Ruhestand: Studienrat Jochen Ganzhorn und Oberstudienrat Klaus Scheffold prägten über Jahrzehnte zahlreiche Schüler-Generationen.
Herr Ganzhorn kam 1993 als kirchliche Lehrkraft für evangelische Religionslehre an die Schule, nachdem er in Heidelberg studiert und sein Referendariat abgeschlossen hatte. Er engagierte sich weit über das Fach Religion hinaus: Fortbildungen in Geschichte, Politik und Multimedia machten ihn zu einer vielseitigen Lehrkraft. 2002 wurde er in den Landesdienst übernommen und konnte ab da auch mit seinem zweiten Fach, Geschichte, reüssieren. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen in den letzten Jahren blieb er Impulsgeber in seinen beiden Fächern. Zuletzt half er auch an der Luise-Büchner-Schule im Fach Religion aus und wird das auch im kommenden Schuljahr dort noch mit wenigen Stunden tun. Schulleiter Antonio Jakob und das gesamte Kollegium wünschten ihm vor allem Gesundheit und verabschiedet ihn mit den besten Wünschen.
Klaus Scheffold aus Alpirsbach begann seine Lehrertätigkeit an der Eduard-Spranger-Schule in den Fächern BWL und Wirtschaftsgeographie bereits 1988 als Referendar. In den folgenden Jahrzehnten gab er vor allem dem Fach Wirtschaft Profiltiefe : Als Kursleiter, Mentor und Mitglied in einem Landesfachausschuss für die Prüfungen in der kaufmännischen Berufsschule; dort setzte er sich für praxisnahe Bildung und enge Kooperationen mit Betrieben ein. Scheffold war an der Entwicklung von Bildungsplänen für das Wirtschaftsgymnasiums beteiligt, erstellte Abituraufgaben, engagierte sich in Prüfungs- und IHK‑Gremien und leitete die Lernortkooperation im Bereich Industrie. Schulleiter Jakob lobte seine Ruhe, Geduld, Ausdauer und die Freude am Unterrichten – Tugenden, die ihn über Jahrzehnte zum geschätzten Pädagogen machten. Für sein langjähriges Wirken wurde ihm 2023 das 40jährige Dienst-jubiläum verliehen. Schulleitung und Kollegium dankt ihm herzlich und waren sich einig: „Wir werden Dich vermissen.“
Im Anschluss luden die „Neu-Pensionäre“ zu einem gemütlichen Beisammensein ein.