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Sie haben „das beste Pils der Welt“, zu diesem Urteil kamen die Juroren des jährlich in London stattfindenden „World Beer Award“. Damit erhielt Alpirsbacher Klosterbräu diese Auszeichnung bereits zum dritten Mal in Folge. Von der tatsächlichen Qualität des Bieres konnten sich die Schülerinnen und Schüler des einjährigen Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife (BKFH) der Eduard-Spranger-Schule Freudenstadt und die begleitenden Fachlehrer Jochen Klein und Bettina Glück am Ende ihrer Exkursion bei Alpirsbacher Klosterbräu selbst bei einer kleinen Bierprobe ein Bild machen.

Zuvor stand jedoch der Fachvortrag der Marketingexpertin Steffi Wohriska im Mittelpunkt der Veranstaltung.

 

„Glück, frisch gebraut“, so lautet der jetzt bereits gängige und etablierte Slogan als Ergebnis einer durchgeführten Marktforschung in den Kreisen Freudenstadt, Tübingen und Offenburg. Eine weitere Maßnahme aus den Marktforschungsergebnissen war die Neugestaltung des Logos und die Anpassung der Etiketten an eine zeitgemäßere Aufmachung. Neueste Marketing-Idee ist die sogenannten „Klostermaultasche“, die aus einer Kooperation zwischen einem Maultaschenhersteller und Alpirsbacher entstanden ist und ab November 2015 auf den Markt kommen soll. „Diese Exkursion kommt gerade zur rechten Zeit, passt sie doch optimal zum Thema unserer Projektarbeit“, merkt ein BKFH-Schüler an.

Der an der Eduard-Spranger-Schule Freudenstadt inzwischen etablierte Bildungsgang des BKFH wendet sich an erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf kaufmännischer Richtung. In nur einem Jahr Vollzeitschule ist der Erwerb einer Fachhochschulreife möglich, die zu einem Studium an einer Fachhochschule im gesamten Bundesgebiet oder zum Studium an einer Dualen Hochschule berechtigt.

Im Anschluss an den interessanten Marketingvortrag erwartete die Besuchergruppe eine Führung durch das Brauerei-Museum. In seiner gewohnt lockeren und charmanten Art zog Hartmut John seine Zuhörer schnell in seinen Bann. Zunächst ging Herr John kurz auf die Geschichte von Alpirsbacher Klosterbräu ein. Bereits seit 1880 im Familienbesitz der Firma Glauner trat man bereits damals mit dem ehrgeizigen Ziel an, „das beste Bier weit und breit zu brauen“. Dass bei Alpirsbacher sehr großen Wert auf die Qualität des Bieres gelegt wird, wurde sehr schnell deutlich.

Im Hof der Alpirsbacher Klosterbräu hängt noch ein altes Schild mit der Aufschrift „Emil Stopp!“ Es stammt aus der Zeit, als das Bier noch mit Pferdefuhrwerken ausgeliefert wurde. Damals war es noch üblich, dass der Bierfahrer bei jeder Abladestation ein Glas auf‘s Haus serviert bekam - „ … zur Stärkung“. “Das ist heute undenkbar.“, bekräftigt John mit einem verschmitzten Lächeln.

Im Anschluss an den geschichtlichen Rückblick wurden die Besucher über die Zutaten des Bieres und das Brauverfahren informiert. Der Brauvorgang findet in strenger Übereinstimmung mit dem alten deutschen Reinheitsgebot von 1516 statt, das bis heute die älteste noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt darstellt und im kommenden Jahr sein 500jähriges Jubiläum feiert. John hob hervor, dass bei Alpirsbacher ausschließlich Naturhopfen zum Einsatz kommt. „Mit unserem Bier liegen wir sicher nicht im Niedrigpreis-Segment. Das wollen wir auch nicht. Denn Qualität hat seinen Preis“, so John weiter.

Im Anschluss an die kurzweilige Führung durften die Besucher bei einem herzhaften Vesper einige Biere testen. Hier bewies der zertifizierte Biersommelier John seine überragende Fachkenntnis hinsichtlich der Biere. Er räumte auch mit dem Irrglauben auf, dass ein dunkles Bier automatisch einen höheren Alkoholgehalt aufweist als ein helles Bier. Ein zweiter Irrglaube sei, dass Bier dick machen würde. Der vermeintliche Bierbauch rühre vielmehr daher, dass der im Bier enthaltene Hopfen ein Appetitanreger sei und daher zum Bier halt häufig und gerne etwas zu viel gegessen wird. Als Erinnerung an die gelungene Exkursion erhielt jeder Teilnehmer zum Abschluss einen Bierkrug geschenkt.

 

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